YouTube und Glaubensverkündigung
Dienstag 2. Oktober 2007 von
YouTube genießt scheinbar bei vielen Kirchenmitarbeitern und Kirchenmitgliedern ein zweifelhaftes Ansehen: Die Kinder haben da so Ihren Spass mit Ihren Videos, aber außer Albernheiten und potentiell gefährlichem Inhalt findet sich bei YouTube nichts wirklich Werthaftes?!
Weit gefehlt!
YouTube ist mehr: Die Kampagne “Praise the lord”, auf die der Spiegel in einem interessanten Hintergrundbericht aufmerksam macht, ist z.B. äußerst spannend.
Pastoraltheologisch betrachtet ist es die konsequente Umsetzung des Prinzips “Eine Botschaft braucht Boten” - das ist der Kern des Evangeliums. Was ist hier bei YouTube geschehen? Ein Mann stellt ein Video in YouTube ein, in dem er dazu aufruft, die ultimative Gotteslästerung zu begehen. Als Gegenreaktion starten Gläubige die Videokampagne “Praise the Lord” - sogar im Fernsehen wird darüber berichtet.
Allein das Video von Chelsea (siehe unten) zeigt, das YouTube nicht in die Ecke der belanglosen Spassseite gedrängt werden kann - im Gegenteil: Hier wartet großes Potential auf seine Entdeckung durch die in der Kirche engagierten Mitglieder.
Dazu passend die neuen Zahlen der ARD/ZDF Online Studie in Bezug auf YouTube: Nutzung von Videoportalen wie YouTube bei den 14-19 Jährigen: 69 % :: 19-29 Jährige: 56 %
Einen sehr gelungenen Ansatz finde ich die Aktion des Haus am Doms in Frankfurt, die mit Frau Toepfer einen eigenen YouTube Chanel gestartet haben - mit großem Erfolg. Weitere solche Initiativen sind wünschenswert.
Auf die FDP, die ebenfalls Ihren Chanel in YouTube gestartet hat kann ich persönlich allerdings verzichten ;-), aber es ist ein gutes Vorbild!
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 2. Oktober 2007 um 20:34 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.