Jugend im Netz - Umfrage

Donnerstag 28. Februar 2008 von admin

Was machen Jugendliche im Netz?

Jugend im Internet: Quelle: BitkomDas fragte sich jüngst der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (BITKOM). Die Ergebnisse seiner Recherche präsentierte er jüngst in einer Umfrage. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt wenig neues gegenüber der JIM Studie (siehe Eintrag vom 5.12.2007 in diesem blog), vielmehr eine Bestätigung der Internetaffinität der Jugend: Die Key-Facts:

  • 83% der Jugendlichen nutzen das Internet täglich oder mehrmals pro Woche
  • 40% der jungen Erwachsenen haben ein Profil bei einer Online-Community.
  • Jeder zweite junge Nutzer zwischen 14 und 29 Jahren veröffentlicht persönliche Infos im Netz.

Das Internet ist das Medium der jungen Generation. Erstaunlich ist, das alle Studien/Umfragen hierin übereinstimmen: Die Zahlenwerte sind sehr nah beieinander, oder sind gleich: Z.B. bei der Bedeutung von Instant Messanging [Sofort Nachrichten] gibt die Bitkom-Umfrage die Wichtigkeit für Jugendliche mit 72% an, die JIM 2007 ebenfalls mit 72%.

dazu im Netz:
http://www.bitkom.org/de/presse/8477_50560.aspx
http://www.dslteam.de/news/artikel/28746

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Studie Jugend, Informtion, (Multi-) Media

Mittwoch 5. Dezember 2007 von admin

Die JIM Studie 2007 (JIM steht für: Jugend, Information, (Multi-) Media) ist am 30.11.2007 erschienen. Sie untersucht detailliert den Medienumgang der 12-19 Jährigen und ist kostenlos abrufbar unter www.mpfs.de

Die Aussagen bestätigen die Vermutung, dass Internet das Medium der Jugendlichen ist - aber auch das Mediumum die Jugendlichen zu erreichen. Für die Kirche besteht hier dringender Handlungsbedarf,um die Chancen die das Internet bietet,in der Pastoral zu nutzen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Kernaussagen über Jugendliche und Internet:

- Themen die die Jugendlichen interessieren:
1. Liebe und Freundschaft (88%),
2. Musik (86%) ,
3. “Ausbildung und Beruf” (80%)
4. Internet (70%)
Schlusslicht: Politik (ca.15%)

- Die wichtigsten Medien:
1. Computer (25%)
2. Internet (22%)
3. MP3 Player (18%)
4. Fernsehen (15%)
… Schlusslicht: Zeitungen (2%)

Nennung des Internet nach Schularten:Hauptschüler: 17%, Realschüler: 20%, Gymnasiasten: 27%

- Zugang zum Internet:
95% haben Internet im Haushalt,
49% im persönlichen Besitz

- Nutzung:
täglich 114 Minuten
83% sind mehrmals pro Woche oder häufiger online

- Aktivitäten im Netz:
Kommunikation: 59% der online-Zeit
Information: 23% der online-Zeit
Spiele: 18% der online-Zeit

- genutzte Dienste:
1. Instant Messaging: (72%)
2. Emails (60%)
3. Musik hören (49%)
4. Informationssuche (nicht Beruf) (40%)…chatten (30%) (knuddels.de kennt jeder 3.)Schlusslicht: Weblogs lesen (6%)

- genutzte Seiten:
Suchmaschinen 21% (Google 12%)
Social Web Angebote (schülerVZ, YouTube etc.) 19%

- web 2.0 - Inhalte einstellen
Jungen: 30%
Mädchen: 19%

- web 2.0 Dienste
wikipedia: 4% aktive Nutzung, 78% passive Nutzung
YouTube: 9% aktive Nutzung, 60% passive Nutzung
MySpace: 7% aktive Nutzung, 17 passive Nutzung

- Aussagen:
Die meisten meinerFreundInnen beschäftigen sichmit dem Internet66% Zustimmung
Internet ist für die Schule oderAusbildung nützlich70% Zustimmung
Über das Internet kann man gutneue Leute kennenlernen37% Zustimmung
Über das Internet wird viel zu vielAufhebens gemacht20% Zustimmung
Internet gehört heute einfachdazu63% Zustimmung

- Vertraulichkeit:
7 % (bei den 12-14 Jährigen sogar 40% ! gehen davon aus, dass im Internet präsentierte Inhalteauf Richtigkeit hin überprüft worden
19% sind weitgehend davon überzeugt.

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Herbstzeit - Studienzeit: Internet = Die Medienrevolution auf Raten

Sonntag 4. November 2007 von admin

Nach einem wunderbaren Landurlaub bei den Neuners, für deren Gastreundlichkeit ich mich nochmals bedanke, geht es wieder an das Tagesgeschäft: D.h. an den Umgang mit der schleichenden Medienrevolution: dem Internet.

Dazu gibt es fundiertes Datenmaterial durch die jährliche ARD/ZDF Onlinestudie, den (N)onliner Atlas und die neu erschienene ACTA 2007 (Allensbacher Computer- und Technik-Analyse) (Mitte Oktober):

Die Kernaussagen:

  • Von den 20- bis 29-Jährigen geben 30,3 Prozent an, keine Zeitung mehr zu benötigen, da die Informationen aus dem Internet und Fernsehen genügen. (2004: 21,5 %, das bedeutet eine Steigerung von 40% in 3 Jahren!)
  • 19,3 Millionen Menschen nutzen das Internet täglich (Steigerung gegenüber 2006: 14%)
  • Bei den 14-29 Jährigen liegt das Internet als Informationsquelle über das tagesaktuelle Geschehen bei ca. 37% gegenüber der Zeitung mit 24,5% und 36,9% (bei den 20- bis 29-Jährigen)
  • Von den 560.000 regelmäßigen Blogschreibern, welche die ACTA zählt, sind 350.000 14 bis 29 Jahre alt.
  • You Tube: ca. 30% der 14- bis 19-Jährigen tun es oft, 16,3 % der 20- bis 29-Jährigen und nur 5,4% der 30- bis 39 Jährigen

Das Grundgesetz der Medien, dass kein neues, höher entwickeltes Medium ein altes gänzlich verdrängt (aufgestellt 1913 vom Chefredakteur der Nürnberger Zeitung Wolfgang Riepl) — ist es angesichts der Entwicklung des Internets noch haltbar — diese Frage stelle ich mir schon manchmal, wenn ich die Studien lese….

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Versöhnliches Ende der Buchmesse

Sonntag 14. Oktober 2007 von admin

Nach meinem letzten Posting von der Buchmesse gab es am Sonntag ein versöhnliches “netzinkulturiertes” Ende. Traditionell gehört der letzte Tag der Buchmesse den Cosplayern. Aus vielerlei Hinsicht ist diese relativ neue Jugendkultur interessant, vor allem aber ist sie ohne das Internet so nicht denkbar: Kaum eine Szene ist so gut im Internet miteinander und untereinander verlinkt.

Am Sonntag fand die erste Deutsche Meisterschaft im Cosplay statt. Veranstalter war animexx. Dort kann man sich ein gutes Bild darüber machen, wie intensiv diese Szene das Internet nutzt. Ein großer Dank gebührt dem Veranstalter, den Moderatoren und den Teilnehmern. Es war eine überaus sympathische Show und Cosplayer scheinen jede Menge Herz und Humor zu besitzen und vor allem: Sie nutzen optimal die Chancen des Internets in Sachen Community.

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Be(UN)ruhigendes von der Buchmesse

Samstag 13. Oktober 2007 von admin

Nach zwei Tagen auf der Buchmesse habe ich höchsten Respekt vor Ausstellern, die die gesamten 5 Tage überstehen :-). Zwei interessante Erfahrungen will ich mitteilen:

Vernetzung: Was macht Ihr denn so?

Das E-learning Forum am Freitag Vormittag auf dem Forum Innovation hat bei mir einen gemischten Eindruck hinterlassen: Es wurden u.a. E-Learning Konzepte der Unis in Wien, Darmstadt (TU) und Stuttgart vorgestellt. Allesamt höchst spannend (und im Falle Stuttgarts auch mit dem Medida Preis ausgezeichnet), allerdings war das Fazit der - leider zu kurzen - Diskussionsrunde:

An vielen Ecken in Deutschalnd wird an den Unis in Sachen E-Learning sehr viel bewegt, aber die Vernetzung und Informationsabdeckung untereinander ist deutlich optimierbar. Tauscht man in diesem Satz “an den Unis” mit “in der kath. Kirche” aus, stimmt der Satz immer noch ;-) Das beruhigt ja irgendwie, dass fehlende Vernetzung nicht ein kircheninternes Internetproblem ist, andererseits ruft es die Frage hervor, woran das liegt. Denn genau zu diesem Zweck wurde das Internet ja aus der Taufe gehoben…

Inhaltserschliessung durch Nutzer

Eine sehr interessante Session der DGI Online-Tagung zum Thema Web 2.0 durfte ich am Donnerstag besuchen. Herr Lüth von EconBiz stelle ein interessantes Projekt zum Thema Social Bookmarking vor: Inhaltserschliessung durch Nutzer: EconBiz - Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften - hat ca. 8000 Quellen in einen Social Bookmarking Dienst (del.ico.us) eingespeist und geschaut wie die User darauf reagieren. Die Erkenntnis ist, das (ich weiss die genaue Zahl leider nicht mehr) nur wenige Quellen (Links) dadurch erstindiziert wurden und auch nachgenutzt wurden. Der Vortrag ist in einer leicht abgewandelten Version aus dem März 2003 online hier abrufbar.

Mein großes Dank richtet sich an die beiden Veranstalter,

Forum Zeitschriften GeSIG e. V.:
http://www.gesig.org/

DGI Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V.
http://www.dgi-info.de/

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Töne aus einer Paralellwelt - Second Life Radio

Mittwoch 10. Oktober 2007 von admin

Vielleicht kennen Sie Screamer Radio? Es ist eine kostenlose kleine Software, mit der man Radio übers Internet hören kann. Die Sender sind nach Sparten oder auch Ländern sortiert.
Seit gestern erscheint bei der Auswahl nach Ländern ein neues, vielen noch unbekanntes Land: Second Life. Zwar gibt es dort erst einen Radio Sender, der über Screamer Radio zu empfangen ist, “Iries Rocker Radio”, aber ich war schon etwas erstaunt über dieses Entwicklung.
Sie zeigt m.E. aber, dass Second Life sich ständig weiterentwickelt und keine Eintagsfliege ist.

PS: Screamer Radio können Sie hier kostenlos herunterladen.

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Jugend im Netz macht mit — Studie—

Dienstag 9. Oktober 2007 von admin

Eine neue Studie des medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest in einer Vorabankündigung:

Fast jeder 3. Junge

und jedes 5. Mädchen

stellt mehrmals pro Woche eigenes Datenmaterial (Videos, Bilder, Texte etc.) ins Internet.
Dabei werden als Lieblingsseiten der Jugendlichen (12-19 Jahre) viele Web2.0 Seiten genannt. Dort allerdings machen deutlich weniger mit als im gesamten Internet: 3/5 sind auf diesen Seiten nur passive Zuschauer (wikipedia, youtube, etc.)

Auch interessant: 2/3 besitzen einen Laptop.

Nähere Informationen gibt es hier: http://www.mpfs.de/

Eine pastorale Strategie ohne Einbeziehung des Internets erscheint mir immer abwegiger!
Was denken Sie?

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Lesetipp: Die Regeln des Web - online

Samstag 6. Oktober 2007 von admin

Eine sehr interessante Kolumne in der Sueddeutschen:

Die Regeln des Web - jeden Mittwoch

und noch was zum Schmunzlen - wenn es nicht so unglaublich ernst wäre… aber entscheiden Sie selbst: «Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.» - wer sagt das? Der hier: Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, im März 2007. [Quelle: http://medienlese.com/ (Videobei Handelsblatt)

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Das Ende der “Walled garden” ? - Googles Überraschung im November!

Freitag 5. Oktober 2007 von admin

Ich lese in der Sueddeutschen etwas sehr Interessantes:

“Kurz zuvor war bekannt geworden, dass der Suchmaschinen- und Werbegigant aus Kalifornien Anfang November eine Art Baukasten mit Software vorstellen will, die es Nutzern erlauben soll, ihre persönlichen Daten und Freundeslisten von Netzwerk-Seiten wie Facebook zu exportieren und in andere Netzwerke einzufügen. Dieser offene Ansatz soll offenbar die klare Vormachtstellung von Facebook erschüttern.”
Zitat aus der Sueddeutschen vom 25.09.2007
online: http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/971/134714/

Bekannt ist das Problem, dass ich immer in jeder Community ein Profil anlegen muss, unter dem Namen “Walled garden” - also Gärten mit hohen Mauern drum herum. Wenn google jetzt einen Weg findet, ein Community-übergreifendes Profil im Internet zu schaffen, ist das ein großer Marktvorteil für google. Es ist auch der nächste logische Schritt in der Entwicklung des Internets. Ich werde hier berichten, sobald es neues darüber gibt.

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Virtuell durch die Welt: Avatare in Google Earth?

Mittwoch 3. Oktober 2007 von admin

Die Zeitungen und Blogs bringen z.Zt. ein interessantes Gerücht:
Google überlegt scheinbar ein Projekt mit dem Arbeitstitel “MyWolrd”. D.h. in Kürze könnte es eventuell möglich sein mit 3D Avataren durch google earth zu wandern, sich zu treffen - vielleicht sogar zum VoiceChat.
Das wäre doch eine wirklich brauchbare Weiterentwicklung. Dazu mehr Infos hier:

Der Artikel der Zeitung derStandard
Sueddeutsche

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