Differenz verstehen: Quintessenz der Internetkommunikation? oder: Luhmann und das Web 2.0

Montag 18. Mai 2009 von

Ich habe mich etwas mit Luhmann und seiner Systemtheorie beschäftigt. Mir scheint der Kerngedanke in Bezug auf Medientheorie der Folgende zu sein: Kommunikation ist dann gelungen, wenn sie zum Verstehen von Differenz(en) führt, bzw. Kommunikation kann nur stattfinden, wenn es Differenzen gibt. Dort wo Kommunikation in Konsens mündet ist sie am Ende. Kommunikation bedeutet für Luhmann Anschlussfähigkeit durch Verstehen der Differenz. Luhmann sagt, dass die Massenmedien wie das Fernsehen, dazu führen, dass Konsens entsteht. Das, und damit denke ich Luhmanns Theorie weiter, heißt aber, dass im Internet (ganz im Sinne von Clay Shirky´s “Here comes Everybody” http://www.herecomeseverybody.org) es darum geht, die Vielfalt der Meinungen darzustellen… (Das passt übrigens auch vor dem Hintergrund der Sinus-Studie sehr gut…) Ich habe mal eine PPT dazu erstellt:

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 18. Mai 2009 um 10:36 und abgelegt unter Kommunikationsmuster, Medientheorie. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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