und noch was zum Schmunzlen - wenn es nicht so unglaublich ernst wäre… aber entscheiden Sie selbst: «Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.» - wer sagt das? Der hier: Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, im März 2007. [Quelle: http://medienlese.com/ (Videobei Handelsblatt)
Bekannt ist das Problem, dass ich immer in jeder Community ein Profil anlegen muss, unter dem Namen “Walled garden” - also Gärten mit hohen Mauern drum herum. Wenn google jetzt einen Weg findet, ein Community-übergreifendes Profil im Internet zu schaffen, ist das ein großer Marktvorteil für google. Es ist auch der nächste logische Schritt in der Entwicklung des Internets. Ich werde hier berichten, sobald es neues darüber gibt.
Die Zeitungen und Blogs bringen z.Zt. ein interessantes Gerücht:
Google überlegt scheinbar ein Projekt mit dem Arbeitstitel “MyWolrd”. D.h. in Kürze könnte es eventuell möglich sein mit 3D Avataren durch google earth zu wandern, sich zu treffen - vielleicht sogar zum VoiceChat.
Das wäre doch eine wirklich brauchbare Weiterentwicklung. Dazu mehr Infos hier:
YouTube genießt scheinbar bei vielen Kirchenmitarbeitern und Kirchenmitgliedern ein zweifelhaftes Ansehen: Die Kinder haben da so Ihren Spass mit Ihren Videos, aber außer Albernheiten und potentiell gefährlichem Inhalt findet sich bei YouTube nichts wirklich Werthaftes?!
Pastoraltheologisch betrachtet ist es die konsequente Umsetzung des Prinzips “Eine Botschaft braucht Boten” - das ist der Kern des Evangeliums. Was ist hier bei YouTube geschehen? Ein Mann stellt ein Video in YouTube ein, in dem er dazu aufruft, die ultimative Gotteslästerung zu begehen. Als Gegenreaktion starten Gläubige die Videokampagne “Praise the Lord” - sogar im Fernsehen wird darüber berichtet.
Allein das Video von Chelsea (siehe unten) zeigt, das YouTube nicht in die Ecke der belanglosen Spassseite gedrängt werden kann - im Gegenteil: Hier wartet großes Potential auf seine Entdeckung durch die in der Kirche engagierten Mitglieder.
Dazu passend die neuen Zahlen der ARD/ZDF Online Studie in Bezug auf YouTube: Nutzung von Videoportalen wie YouTube bei den 14-19 Jährigen: 69 % :: 19-29 Jährige: 56 %
Die neueste ARD ZDF Online Studie belegt es sehr deutlich: Die Jugendlichen nutzen Kommunikation über das Internet intensiv. Hier muss Kirche aktiv sein!
14 bis 19-jährige: 68% nutzen wöchentlich Foren und Chats .
Heute stelle Ich in der neuen Serie über das Web 2.0 einen Dienst vor, der Kopfschütteln hervorruft - garantiert: Twitter.com ist eine Seite der Kategorie Micro-Blogging. Das ist nicht anderes als Nachrichten schreiben im SMS Format. Die Nachrichten haben einen maximale Länge von 140 Zeichen und werden nicht wie bei einer SMS an einen anderen Empfänger gesendet, sondern an twitter.com, wo jeder Nutzer sie dann öffentlich lesen kann.
Eingesendet werden können die Nachrichten per Tel. (SMS), IM (Instant Messenger) oder per Internet.
Eine einzige Frage: Was tue ich gerade?
Nutzer von Twitter beantworten die einfache Frage: Was tue ich gerade? Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Nachrichten von bestimmten Nutzern zu abonnieren und so immer auf dem Laufenden zu sein, was die Freunde gerade so unternehmen - oder auch nicht, denn die meisten Nachrichten sind absolut langweilig und vollkommen uninteressant… nach dem Motto: Habe gerade nichts auf der Arbeit zu tun und schreibe bei Twitter…
Bürgerrechtler und Politiker nutzen twitter
Worin kann der Nutzen von twitter und co liegen? Neben einige Ex-Big Brother “Schauspielern”, die twitter für Ihre PR in eigener Sache nutzen, gibt es auch einen Politiker, der sich über twitter ein persönlichen Touch geben möchte. Das Berliner Weblog «Spree8 – Nachrichten vom Zaun« ermöglichte es den Demonstranten vor Ort, per SMS Eindrücke an die Website zu senden. Ziel war es, den Bürgerjournalismus zu fördern.
Fazit: Interessante Vernetzung von Handy und Internet
Mag auch 80% des Ge-twitters belangloses Gerausche sein, interessant bleibt der Dienst, denn er ist eine interessante Kombination von Web2.0 und Real-Life. Vor allem die jüngere Generation nutzt Handy vermehrt. Ich stelle mir eine Jugendgruppe vor, die nach Sydney 2008 auf den Weltjugendtag fährt und per Handy die Pfarreiseite (oder KJG-Seite) über einen solchen Dienst zeitnah mit den aktuellen Reiseinformationen und Erlebnissen versorgt. Ein spannendes Szenario?!
Kurzcheck Twitter:
Kategorie:
Micro-Blogging / Mobile Social Software
Behandelt in:
Serie Web 2.0 - Teil 1
URL:
www.twitter.com
Art:
Website Klone:
texteln.de
www.plappadu.com
wamadu.de
www.frazr.com.de Weitere Infos: Artikel in der Netzeitung vom 20.06.2007
Moritz war so freundlich mich auf www.godtube.com aufmerksam zu machen. Am besten ist das Video, wo gezeigt wird warum eine Banane ein Gottesbeweis ist
Doch zu ernsten Dingen: (oder meinen die das in dem Video ernst? Dann wäre es natürlich umso komischer…)
Interessant war diese Woche der Deal zwischen BMW und Google Maps:
Es wird zukünftig möglich sein, direkt aus Google Maps das “Navi” des Wagens mit einem Zielpunkt zu bedienen.
Über www.tvinfo.de können Sie sich das TV-Programm nach Stichworten durchsuchen und per mail täglich informieren lassen. Bei www.onlinetvrecorder.com können Sie dann mit ein paar Mausklicks die Sendung aufzeichnen lassen. Alles in allem ein Aufwand von 5 Minuten. Hach! Web2.0 sei Dank.
Ich habe gerade schon in meinem virtuellen Recorder programmiert. Bin gespannt wie das Fazit der Sendung zu Second Life ausfallen wird.
So, vielen Dank an alle Daumendrücker und Kerzenanzünder: Es ist vollbracht: Ich bin Diplom-Theologe und habe nun wieder Zeit für wichtige Missionen, wie z.B. die Netzinkulturation.
Ein sehr bemerkenswerter Artikel zum Thema Web 2.0 - Avatare:
Heute mal nichts zu Second Life als einem der bekanntesten Metaversen, sondern zu Markenuniversen - bzw. dem was Yahoo damit vorhat: Ein Artikel in der Spiegel Netzwelt: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,463391,00.html